Imperialismus

Imperialistische Friedenskrieger
Auch im Jahre 2018 stellen imperialistische Kriege eine allgegenwärtige Erscheinungsform unserer Zeit dar. An allen Ecken und Enden unseres Planeten Erde werden Bomben auf unschuldige Zivilisten geworfen, verdeckte Geheimdienstkriege gegen souveräne Staaten geführt, legitime Regierungen weggeputscht und durch willfährige Marionetten ersetzt. Als Sahnehäubchen obendrauf werden die betroffenen Länder im Anschluss an die militärische Invasion auch noch ihrer Bodenschätze und Rohstoffe beraubt.

Krieg als friedenserhaltende Massnahme?
Das Besondere daran – Die militärischen Streitkräfte geben sich nicht offen als feindseliger Aggressor aus, sondern kommen stattdessen im Gewand einer altruistischen Friedensmacht daher. Sie präsentieren sich gewissermassen gerne als die „guten Friedenskrieger“, die angetreten sind, um die Völker aus dem Würgegriff von bösen Tyrannen und Terroristen zu „befreien“ und die totalitären Regime anschliessend gewaltsam in westliche Vorzeigedemokratien zu verwandeln. Die betroffenen Völker werden freilich nicht gefragt, ob sie denn diese erzwungene Demokratisierung und die damit einhergehende Fremdbesatzung überhaupt wünschen. Ein Schelm, wer es wagt, hier von einer Aushöhlung des Selbstbestimmungsrechts zu sprechen…

Das führe man sich einmal vor Augen. Hier fällt ein gigantischer Militärapparat ungefragt in fremde Ländern ein (allein das stellt schon ein illegitimer Akt dar), macht Menschen heimatlos, erzeugt Elend, Leid und Abermillionen von zivilen Kriegsopfern.
Gleichzeitig besitzen die Verantwortlichen dieser Kriegsverbrechen aber die Frechheit, einen Anspruch auf Frieden zu stellen.
Dieser Sachverhalt entbehrt fürwahr jeglicher Realität und ist eigentlich reif fürs Kabarett. Und um nichts anderes handelt es sich in Tat und Wahrheit. Was sich auf der Bühne der Weltöffentlichkeit abspielt, ist ein professionell vorgetragenes Illusionstheater.
Bleibt die Frage: Wer führt Regie?

Die Kommandozentrale liegt in den USA
Es sind dies primär die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre auf dem gesamten Globus verteilten Trabanten und Satellitenstaaten. Auf militärischer Ebene ist dieses länderübergreifende Kriegsbündnis gegenwärtig über die NATO organisiert. Im Orchester dieser NATO spielen die USA die führende Stimme und geben den Ton an. Deutlich erkennbar wird dies beispielsweise an den unzähligen Militärstützpunkten, die die USA via NATO auf europäischem Boden unterhalten. Natürlich stets mit der Begründung, die Europäer vor der herbeigeredeten Kriegslüsternheit der Russen zu beschützen.
Der Brite Lord Ismay, seinerzeit Generalsekretär der NATO, hat in den 1950er Jahren einmal gesagt:
„Der Zweck der NATO besteht darin, die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten zu halten.“
Auch wenn diese Aussage noch aus den Gründungszeiten der NATO stammt, so hat sie dennoch nichts an Wahrheitsgehalt eingebüsst. De facto ist Europa ein militärisches Aufmarschgebiet der US-Amerikaner für ihre völkerrechtswidrigen Kriege in aller Welt. (siehe aktuelle US-Truppenbewegungen via Deutschland vor die Tore Russlands)
Die Brüsseler EU-Kommission ist nichts weiter als eine geostrategische Empfangszentrale Washingtons.

Wer das Geld hat, hat die Macht

Wenn der Verfasser die USA als den bestimmenden Faktor dieser globalen Kriegsmaschinerie bezeichnet,  so will er seine Ausführungen dahingehend korrekt verstanden wissen. Denn gemeint ist damit nicht die amerikanische Bevölkerung. Auch nicht der amerikanische Präsident, welcher ebenfalls nur ein Erfüllungsgehilfe jenes Establishments darstellt, gegen das er (Anm.: Donald Trump) im Wahlkampf so übereifrig gewettert hat. Die wirklichen Entscheidungen auf wirtschaftlicher, politischer und finanzieller Ebene werden abseits der öffentlichen Wahrnehmung von einer kleinen, machtbesessenen und profitgierigen Minderheit getroffen. Diese geldmachtpolitischen Drahtzieher üben die Kontrolle über das Geld aus, indem sie sich das Monopol der Geldschöpfung unter den Nagel gerissen haben. (Näheres hierzu findet unter dem Begriff „Federal Reserve Act“)
Es ist diese mörderische Allianz aus Rüstungs- und Finanzindustrie, die in den USA die Politik kontrolliert. Um es mit den Worten von Mayer Amschel Rothschild, dem Begründer der mächtigen Rothschild-Bankendynastie, auszudrücken:
„Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.“
Das Geschäftsmodell dieser finanzgewaltigen Agenten aus dem Epizentrum der Macht heisst Krieg. Denn dieses skrupellose Verbrechersyndikat bereichert sich gleich mehrfach am Geschäft mit dem Tod. Zunächst bei der Rüstung vor dem Krieg, anschliessend durch die Vergabe von Krediten für den anstehenden Wiederaufbau.

Um ihre perfiden Absichten in ein positives Licht zu rücken, sind die federführenden Akteure stets darum bemüht, ihren weltumspannenden Militäroperationen einen humanitären und friedenserhaltenden Anstrich zu verpassen.
Es sind die immer gleichen Begriffshülsen, die als Tarnschild ihrer illegalen Kriege herhalten müssen: Krieg gegen den Terrorismus, Kampf um Menschenrechte, Demokratie, Freiheit und Humanismus. Diese Auflistung stellt nur die wichtigsten Vokabeln aus der Kiste ihrer
(Kriegs-)Propaganda dar. Unter Anwendung dieser suggestiven Wortwahl, und mit entsprechender Schützenhilfe durch die meinungsbildenden Leitmedien, wird der Öffentlichkeit systematisch Sand in die Augen gestreut. Eine durch und durch manipulierte und tendenziöse Berichterstattung wird als Wahrheit ausgewiesen. Immer mit dem Ziel, die Stimmung innerhalb der Bevölkerung in die gewünschte Richtung – nämlich Richtung Krieg  – anzuheizen. Massenpsychologisch geradezu perfekt werden Lügen verbreitet, Tatsachen verdreht und künstliche Feindbilder geschaffen.
Zivile Opfer werden gerne bagatellisiert und schmähend als Kollateralschaden dargestellt. Sie bilden quasi den Tribut, der bezahlt werden muss, um ins Netz der westlichen Wertegemeinschaft eingeflochten zu werden. (welch ein Segen das doch ist)
Unter folgendem Verweis könnt ihr Euch auf YouTube eine kurze Videosequenz ansehen, in der die ehemaligen US-Aussenministerin Madeleine Albright 1996 vor laufender Kamera den Tod von 500‘000 irakischen Kindern in Folge der Sanktionen gegen das Land rechtfertigt.
https://www.youtube.com/watch?v=MwXA1j9hqGA
Diese Aussage Albrights mag schon einige Jahre her sein, dennoch ist sie charakteristisch und stellvertretend für die menschenverachtende Geisteshaltung der gegenwärtigen Herrschaftselite.

Schlussfazit
So lange die Menschen weiterhin dem Irrglauben anheimfallen, die USA wären eine supranationale Friedensmacht und bei der NATO handle es sich um ein friedliches Verteidigungsbündnis, wird weiter Öl ins Getriebe der globalen Kriegsmaschinerie geschmiert. Glücklicherweise fand und findet bei vielen Menschen auf diesem Gebiet ein gewaltiger Umdenkprozess statt. Immer mehr Menschen wissen zu differenzieren, wer die wahren Schurken auf diesem Planeten sind. Doch mit dem Wissen allein ist es noch nicht getan. Man muss seine Erkenntnisse weitergeben und so den Empfangsradius unserer aufklärerischen Sendung vergrössern.
Wie sagte der grosse Dichter Goethe einmal:
„Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“

Freilich stellt dieser Artikel kein Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll lediglich als Gedankenanstoss dienen. Für weitreichendere Informationen zum Themabereich „Imperialismus und Globalisierung“ verweisen wir an dieser Stelle auf die entsprechende Fachliteratur. Anbei eine kleine Liste an Buchempfehlungen:
– Daniele Ganser, Illegale Kriege
– Thomas P.M. Barnett, Drehbuch für den 3.Weltkrieg: Die zukünftige Weltordnung
– Thomas P.M. Barnett, Der Weg in die Weltdiktatur: Krieg und Frieden im 21.Jahrhundert – Die Strategie des Pentagon

Ebenfalls ans Herz legen möchten wir Euch die zahlreich aufgezeichneten Vorträge und Gespräche mit dem Schweizer Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser, allesamt einsehbar auf „YouTube“.

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