Globalisierung – Eine Kriegserklärung an die Völker

Globalisierung – Eine Kriegserklärung an die Völker
Was genau versteht man eigentlich unter dem Begriff „Globalisierung“?
Ihre glühenden Verfechter erklären uns die Globalisierung als alternativlose Entwicklung, die die Menschheit ein Stück näher zusammenwachsen lässt und dafür sorgt, dass die „Vorzüge“ der westlich-amerikanischen Lebensform bis in die entlegensten Winkel dieser Welt getragen werden. Gleiche Chancen für alle – klingt doch ganz nett. Bei diesem Prozess sollen die rückständigen Entwicklungs- und Schwellenländer (von den Globalisierungsstrategen als „Lücke“ bezeichnet) schrittweise mit den bereits fortschrittlichen Ländern (von den Globalisierungsstrategen als „Kern“ bezeichnet) vernetzt werden.
Basierend auf dieser globalen Handlungsstrategie, beglückt man die Armen und Bedürftigen definitionsgemäss mit Wohlstand und einer verbesserten Lebensqualität. So zumindest die offizielle Begriffsauslegung der selbsternannten Weltverbesserer.
Nun existieren freilich auch abweichende Meinungen zu dieses Mechanismus. Wie sich bereits vom Titel dieses Artikels ableiten lässt, handelt es sich beim Verfasser der nachfolgenden Zeilen nicht unbedingt um einen Freund der Globalisierung. Zum Kritiker wurde er jedoch nicht, weil er ein Menschenfeind ist, die Länder voneinander abschotten will oder die real existierende Armut auf dieser Welt in Abrede stellt. Vielmehr haben ihn seine Beobachtungen und Recherchen über die letzten Jahre zur Einsicht gebracht, dass sich unter dem menschenfreundlichen Gewand der Globalisierung in Tat und Wahrheit eine skrupellose Interessenspolitik mächtiger Grosskonzerne und Geldinstitute verbirgt. Wenn führende Protagonisten aus Politik und Wirtschaft der Globalisierung einen humanitären Anstrich verpassen, so ist dies nichts anderes als eine systematische Augenwischerei. Flankiert wird dieser Etikettenschwindel – wen wundert’s – von den meinungsbildenden Massenmedien.
Aber wie wir wissen, muss nicht alles Wohlklingende letztlich auch gut sein.
Im Nachfolgenden sollen einzelne Teilbereiche der Globalisierungsagenda näher beleuchtet und ihre Auswirkungen auf das Leben der Menschen näher beleuchtet werden.

Zeitgleich, rasend schnell und auf allen Ebenen
Bei der Globalisierung handelt es sich keineswegs um eine gleichmässig verlaufende und klar umrissene Entwicklung. Vielmehr muss hier von einem äusserst dynamischen und asymmetrisch stattfindenden Prozess gesprochen werden. Ein Prozess, der auf sämtlichen Ebenen des täglichen Lebens verläuft und uns tangiert, ohne dass wir es überhaupt richtig wahrnehmen. Auch das gehört zum Konzept: Wir sollen gar nicht verstehen, was für ein abgekartetes Spiel hier gespielt wird.
Um jedoch das Gesamtszenario in seiner Ganzheit besser zu verstehen, ist es unabdingbar, einzelne Ereignisse und Entwicklungen nicht isoliert, sondern von einer höheren Warte aus zu betrachten. Denn auch wenn der Globalismus auf den ersten Blick unorganisiert wirkt – er ist es doch.

Kriege, Terrorismus, Migrantenströme, Wirtschaftssanktionen, von aussen gesteuerte Regierungswechsel (Irak, Libyen, Ukraine, Syrien?) Finanzkrisen und vieles mehr  – sie alle stellen keine Zufallserscheinungen dar, sondern entspringen ein und derselben Quelle. Und sie alle dienen dem einen übergeordneten Zweck: Festigung und Ausbau der Machtstrukturen des militärisch-industriellen Komplex, welcher die Innen- sowie Aussenpolitik der Hegemonialmacht USA und folglich auch die Weltpolitik bestimmt. Beim militärisch-industriellen Komplex (eine treffende Begriffsschöpfung von Präsident Eisenhower aus dem Jahre 1961) handelt es sich um ein mächtiges Netzwerk einflussreicher Personen aus Schlüsselpositionen der Finanzindustrie, der Rüstungsindustrie, der Geheimdienste und des Militärs. Diese Seilschaft operiert verdeckt aus dem Hintergrund und steuert sowohl die Regierung als auch den Präsidenten der USA. Es ist kein Zufall, dass dieses Interessenskartell auch immer die engsten Berater des US-Präsidenten stellt.

Die globalisierte Wirtschaft als Vehikel der Gelddiktatur
Zentrales Merkmal der globalisierten Wirtschaft ist die liberalkapitalistische Freihandelslehre. Vereinfacht lässt sich das Funktionsschema dieses Wirtschaftsmodells wie folgt erklären. Damit sich die Märkte immer weiter öffnen und Schutzmechanismen einzelner Volkswirtschaften immer mehr abgebaut werden, muss die grenzenlose Freiheit für den Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Geld und Menschen dauerhaft gewährleistet sein.
In die Realität übersetzt heisst das: Die freie Marktwirtschaft schafft optimale Bedingungen, um Völker schutzlos zu machen und ihre Länder durch das internationale Kapital auszuplündern. Von diesen Bestimmungen der freien Marktwirtschaft, wo alles dereguliert und den parasitären „Gesetzen des freien Marktes“ überlassen wird, profitieren in erster Linie die kapitalkräftigen Grosskonzerne sowie die Spekulanten und Bankiers der Finanzindustrie. Herzstück und Motor der kapitalistischen Globalisierung ist das US-Dollar basierte Kredit- und Schuldgeldsystem, basierend auf den geschaffenen Dollarabhängigkeiten durch das Bretton-Woods-System im Jahre 1944. Dessen Funktionsweise haben wir im Leitartikel dieser Ausgabe behandelt. Wie die USA ihre Weltmachtstellung trotz exorbitant steigender Staatsschulden weiter aufrechthalten, erklärt uns der einstige Chefstratege des Pentagons und New York Times-Bestsellerautor Thomas Barnett in einem seiner Bücher unverblümt:
„Amerika hat sich darauf spezialisiert, seine Staatsschulden zu exportieren und fast alles andere zu importieren. Wie schaffen wir es, derart über unsere Verhältnisse zu leben und dabei riesige Defizite einzufahren? Wir bringen eben die Welt dazu, unsere Schuldscheine zu kaufen, weil sie Uncle Sam vertraut und der Dollar verhältnismässig billig ist. Wisst ihr, was es kostet, diese kleinen Papierfetzen zu drucken? Fast nichts! Und wisst ihr, was wir als Gegenleistung bekommen? Videorekorder, Autos, Computer usw.! Sollte die Welt jemals draufkommen, welch grossartiges Luftgeschäft wir betreiben, könnten wir in arge Schwierigkeiten kommen.“

Zu den mächtigsten Trägerschaften dieses Weltbetrugsystems gehören zweifelsohne der internationale Währungsfonds IWF, die Weltbank, die Europäische Zentralbank EZB, die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), die Welthandelsorganisation WTO und diverse weitere Körperschaften aus dem Machtzentrum des Finanzkartells. Weltbank und IWF sind führende Institutionen, welche immer dann in Aktion treten, wenn es darum geht, marode Wirtschaften zu sanieren und finanziell angeschlagenen Staaten zu „retten“. In Windeseile werden dann „Rettungsgelder“ aus dem Ärmel hervorgezaubert und in Form von zinsbelasteten Krediten an die betroffenen Staaten weitergeliehen. Doch die Kreditvergabe ist immer an gewisse Bedingungen geknüpft. Die betreuten Länder müssen sich nämlich dazu bereiterklären, „marktorientierte Reformen“ umzusetzen.
Im Klartext gesprochen: IWF und Weltbank mischen sich massiv in die Innenpolitik der Länder ein und diktieren ihnen ökonomische „Anpassungsprogramme“, welche sie dazu zwingt, ihre Barrieren für ausländische Investoren zu beseitigen und die Wirtschaft unter fremde Kontrolle zu stellen.
Beispiel Griechenland: Zunächst mogelte die Investmentbank Goldman Sachs das Land mit gefälschten Bilanzen über das Haushaltsdefizit in die Einheitswährung Euro. Nachdem den Hellenen langsam aber sich das Geld ausging, sah sie sich die Regierung dazu veranlasst, staatliche Infrastruktur zu privatisieren. So wurde aus der (gezielt herbeigeführten) Not eines Landes eine Tugend gemacht. Um kurzfristig an Geld zu kommen, haben die staatlichen Gesellschaften ganze Häfen, Flughäfen, Strassennetze, Energieunternehmen und Trinkwasserversorgungen zu einem lächerlichen niedrigen Preis an internationale Grosskonzerne verkauft. Wir kommen um die Feststellung nicht herum, dass die hilflosen Schuldnerstaaten wie etwa Griechenland keineswegs gerettet, sondern noch tiefer in die Schuldenkrise hineinkatapultiert werden. Nicht zum Wohle des Volkes, sondern einzig und allein um der unersättlichen Profitgier ausländischer Kapitalbesitzer willen.
Der globale Kapitalismus erzeugt immer schärfere Wettbewerbsbedingungen, was dazu führt, dass die Grosskonzerne ein Interesse am Import billiger Lohnsklaven haben. Einerseits, um das Lohnniveau zu drücken, andererseits um den Konsum künstlich zu erhöhen. Wir erinnern uns: Im Kapitalismus unterliegt die Wirtschaft einem systemimmanenten Wachstumszwang. Der Wachstumsfaktor kann aber nur erhöht werden durch eine Steigerung der Produktion. Die Produktionssteigerung wiederum macht nur Sinn, wenn am Ende des Prozesses auch eine entsprechend hohe Anzahl Konsumenten als Verbraucher bereit stehen. Dies erklärt auch die Hintergründe der gegenwärtig nach Europa stattfindenden Massenmigration aus aller Welt. Was uns von offizieller Seite als humanitäre Mission verkauft wird, stellt in Wahrheit ein höchst anstössiger  Akt der Globalisten zur Durchsetzung ihrer geldmachtpolitischen Interessen dar. Der bereits weiter oben zitierte Pentagon-Stratege Thomas Barnett beschreibt in seinem Buch „Der Weg in die Weltdiktatur“ die Einwanderung einer Vielzahl von Menschen nach Europa denn auch als Notwendigkeit, um die Globalisierung „auf Kurs zu halten“. Auch konkretisiert Thomas Barnett die genaue Zahl, indem er schreibt, dass Europa jährlich 1.5 Millionen Immigranten aufnehmen müsse, damit sich das widerspenstige Europa nie wieder aus der Umarmung der Globalisierung befreien könne. Wir danken Herrn Barnett an dieser Stelle für die offenen Worte in seinen Büchern, deren deutsche Übersetzungen wir am Ende dieses Artikels als Literaturempfehlung aufgeführt haben.

Kulturzerstörung mit System
Allmählich kommt Licht ins Dunkel und wir beginnen das Ablaufschema der Globalisierung zu verstehen. Bei den federführenden Globalisierungsakteuren handelt es sich um grössenwahnsinnige Psychopathen, die den gesamten Globus als ihr Auspressobjekt betrachten. Überall, wo es etwas abzuschöpfen und gewinnbringend zu vermarkten gibt, treten sie in Erscheinung. Interessanterweise finden die „friedenserhaltenden“ Militärinterventionen des US-Militärs immer in den rohstoffreichen und geostrategisch wichtigen Schwellenländern statt. (Irak, Lybien, Syrien u.v.m.)
Wie wir schon in unserem Artikel „Imperialistische Friedenskrieger“ (Ausgabe 01/2018) dargestellt haben, werden diese Länder – nachdem sie über Nacht zu terroristischen Schurkenstaaten abqualifiziert wurden – mit völkerrechtswidrigen Bomben eingedeckt, destabilisiert und ins Chaos gestürzt. So werden
a. die Rohstoffe gesichert und
b. durch das Bürgerkriegschaos Flüchtlingsströme erzeugt, die dann gezielt Richtung Europa gelenkt werden, um auch Europa (welches aus Sicht der US-amerikanischen Globalisierungsfanatikern ein Konkurrent darstellt) von innen heraus zu destabilisieren, in Unruhe zu versetzen und zu schwächen. Der Plan scheint vollends aufzugehen. Sowohl bei uns als auch in den Herkunftsländern der Migranten erleben wir einen arroganten Imperialismus des westlichen Wertesystems amerikanischer Prägung.  Dieser kulturlose, ja vor Dekadenz und Fäulnis stinkende „american way of life“ wird uns systematisch aufoktroyiert. Mit Erfolgt zerstört die schleichende Amerikanisierung die Völker mitsamt ihrer Kulturen und Traditionen. Und genau darauf zielt die Agenda der Globalisten ab. Aus der heterogenen Welt mit ihrer Völker- und Kulturenvielfalt soll offensichtlich ein identitätsloses Vielvölkergemisch nach einheitlichem Muster geschaffen werden. Alle Ethnien, Religionen und Kulturen sollen durcheinandergewürfelt und aufgelöst werden,  damit keiner mehr weiss, wo er herkommt und wo er hingehört. Warum? Weil entwurzelte Menschen leichter zu beherrschen sind und sich willenlos in die globalisierte Welteinheitszivilisation eingliedern lassen.

Befreiung aus dem Würgegriff
Wie uns ein Blick in die Geschichtsbücher verrät, markieren die gegenwärtigen Entwicklungen bei weitem noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die Geschichte ist ein in seiner Entwicklung stets offener Prozess und es liegt an uns, aktiv daran mitzuwirken, dass die globalistische Agenda des Grauens nicht zur finalen Umsetzung kommt. Sollte dieses Szenario tatsächlich eintreten, leben künftige Generationen tatsächlich in einer bis in den letzten Winkel durchglobalisierten Welt, welche unter der totalitären Herrschaft des staatenlosen Grosskapitals steht.
Wir sind mehr als Konsumenten in Ketten, die ihr Dasein fristen, um willenlos und gefügig den Jüngern der Neuen Weltordnung zu dienen. Wir wollen unsere Werte, unsere kulturellen Errungenschaften und unsere Traditionslinien auch für künftige Generationen erhalten wissen. Hingegen streben wir keine Dominanz über andere Kulturen an und wehren uns entschieden gegen die Zerstörung der Vielfalt an menschlichen Lebensformen.
Es muss weiterhin Nationen, Grenzen und zugehörige Kulturen geben.
Für eine Welt der Vielfalt, in der die Völker friedlich koexistieren und nicht dem Diktat der globalistischen Gleichmacherei unterliegen.
Wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigen möchte, dem sei folgende Literatur ans Herz gelegt:
– Peter Orzechowski, Durch globales Chaos in die neue Weltordnung
– Thomas Barnett, Der Weg in die Weltdiktatur: Krieg und Frieden im 21.Jahrhundert
Thomas Barnett, Drehbuch für den 3.Weltkrieg: Die zukünftige Neue Weltordnung

 

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